Jesus Christus allein - Andachtsbuch

Dr. Lothar Gassmann

 

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19,80 €

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JESUS CHRISTUS ALLEIN

Andachten für jeden Tag zur Stärkung in der Endzeit


Jesus Christus allein ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

In Ihm ist der Friede, die Freude, die Fülle.

In Ihm hat uns der Vater im Himmel alles geschenkt.

Diese Andachten sollen zur Stärkung des Glaubens in der Endzeit helfen, in der wir leben.

Wie wunderbar ist es, wenn wir einmal nach der Vollendung dieser Zeit Gott von Angesicht zu Angesicht schauen und Ihn gemeinsam mit allen Erretteten und Erlösten in Ewigkeit rühmen und preisen!


3. überarbeitete Auflage 2014

(Die beiden ersten Auflagen sind 2004 und 2006 im Verlag Mitternachtsruf erschienen.)

                                                             

Autor: Dr. Lothar Gassmann

Hardcover, 616Seiten


Das umfangreiche Buch mit 366 Andachten hat 616 Seiten und kostet 19,80 Euro. Es kann jedes Jahr gelesen werden.

Es eignet sich durch seine schöne Aufmachung gut als Geschenk.

 

Als Leseprobe hier das Vorwort und einige Andachten aus dem Buch:

 

Vorwort

Jesus Christus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch Mich.“                                                                      Johannes 14,6

Dies ist das am meisten bekämpfte Wort unseres Erlösers in der Endzeit. Viele Menschen möchten nichts von Jesus Christus wissen. Sie wollen sich selber auf den Thron Gottes setzen. Sie wollen eine „Ökumene der Religionen“ errichten. Sie wollen nicht auf dem schmalen Weg Jesu Christi, sondern auf dem breiten Weg der Verführung und ewigen Verdammnis gehen. Jesus Christus lehnen sie ab, aber dem kommenden Antichristen jubeln sie zu. Wehe ihnen! Weinen wir über sie? Warnen wir sie vor dem falschen Weg?!

Gottes Wort sagt uns: Es gibt nur einen einzigen Gott. Und es gibt keinen anderen Weg zu Gott dem Vater als über den Sohn: Jesus Christus. JESUS CHRISTUS ALLEIN ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. In Ihm ist der Friede, die Freude, die Fülle. In Ihm hat uns der Vater im Himmel alles geschenkt.

Die folgenden Andachten sollen zur Stärkung des Glaubens speziell in der Endzeit helfen, in der wir leben. Die Andachten sind nicht an ein bestimmtes Jahr gebunden, sondern können immer wieder gelesen werden.

Dabei können und sollen diese Andachten –  das sei ausdrücklich betont – niemals Gottes Wort ersetzen, sondern nur eine zur Bibel hinführende und dienende Aufgabe erfüllen. Deshalb die herzliche Bitte: Lesen Sie regelmäßig längere Abschnitte der Bibel im Zusammenhang (zum Beispiel zu den angegebenen und ausgelegten Stellen).

Schlagen Sie die in den Andachten erwähnten Bibelstellen in der Heiligen Schrift nach und machen Sie eine kleine Bibelarbeit daraus. Prüfen Sie alles – auch das in diesem Andachtsbuch Gesagte – an der Heiligen Schrift und bitten Sie Gott, dass Er Ihnen Erkenntnis Seines Wortes, reichen Segen und geistliches Wachstum für Ihr Leben schenkt.

Wenn wir Gottes Wort betrachten, dann ist dies eine besondere Gnade. Wir können es nicht lesen und studieren, ohne dem Urheber dieses Wortes und Geber aller Gaben unseren Dank und unser Lob darzubringen. Deshalb mündet unsere Andacht immer wieder in ein Gebet, ein Gedicht oder ein Lied. Hier wird die Anrufung und Verehrung Gottes konzentriert zum Ausdruck gebracht.

Und immer wieder bewegt Gott unsere Herzen zum Singen. So ist es dem Verfasser dieser Zeilen ergangen. Schenkt auch Ihnen Gott neue Melodien und Harmonien in Herz und Mund? Wie wunderbar ist es, wenn wir einmal nach der Vollendung dieser Zeit Gott von Angesicht von Angesicht schauen und Ihn gemeinsam mit allen Erretteten und Erlösten in Ewigkeit rühmen und preisen!

 

 

1. Januar

 

„Meine Zeit steht in Deinen Händen.“                   Psalm 31,16

Unsere Zeit ist geschenkte Zeit. Sie liegt nicht in unserer Hand, sondern kommt aus der Hand des ewigen Gottes. Sind wir uns dessen bewusst? Oder leben wir in den Tag hinein, als ob es immer so weiterginge wie bisher?

Keiner von uns weiß, ob das neue Jahr sein letztes Jahr ist. Sind wir darauf vorbereitet, Gott zu begegnen? Wie werden wir die einzelnen Tage des neuen Jahres planen? Zu Gottes Ehre oder Unehre? In Gehorsam oder Sünde? In Gutem oder Bösem? In Liebe oder Hass? Welche Ziele setzen wir uns? Heilsame oder schädliche? Auf die Ewigkeit bezogene oder kurzsichtige? Möge uns der HERR durch Sein Wort und Seinen Geist ermahnen und liebend an Seiner Hand bewahren! Wir beten:

 

Das neue Jahr beginnen will ich, oh HERR, mit Dir.

In Arbeit und in Stille weiß ich: Du bist bei mir.

Ein Jahr im Gang der Jahre, zu Deinem Lob bestimmt.

HERR, Du willst mich bewahren als Dein geliebtes Kind.

 

Ein Jahr, um Dir zu dienen als Bote für die Welt.

Ein Jahr, um einzuüben, was einst im Himmel zählt.

Das neue Jahr beginnen will ich, oh HERR, mit Dir.

Auf Erden und im Himmel weiß ich: Du bist bei mir.

 

 2. Januar

 

"Wenn Du, HERR, Sünden anrechnen willst - wer wird bestehen? Denn bei Dir ist die Vergebung, dass man Dich fürchte."                                                                   Psalm 130,3-4

Vor längerer Zeit besuchte ich ein Haus, in dem ein alter Mann und eine alte Frau miteinander wohnten. Zunächst dachte ich, es sei ein Ehepaar. Aber dann erfuhr ich, dass es sich um leibliche Geschwister handelte. Beide waren ledig geblieben und wohnten immer noch miteinander im elterlichen Gebäude. Der alte Mann erzählte, dass er gerade mit einem Magengeschwür im Krankenhaus gelegen habe. Als ich nach den Ursachen dieses Leidens fragte, brach es aus ihm heraus. Seit 40 Jahren lebt er mit dem Vorwurf, sein Vater und seine Schwester hätten ihn vom Heiraten abgehalten. "Sie haben mir mein ganzes Leben verpfuscht", rief er weinend. Seine Schwester sah das ganz anders und litt unter seinen ständigen Angriffen. All die Jahre über hatte sich eine Verbitterung angestaut, die jetzt zur Krankheit geworden war. Die Ursache war die Unfähigkeit zur Vergebung bei ihm und bei ihr.

Als Antwort auf diese Not las ich dem Geschwisterpaar die oben zitierten Worte aus Psalm 130. Ich betete innerlich, dass diese Botschaft nicht auf taube Ohren treffen würde und dass sich die über Jahrzehnte hin verhärteten Herzen dem Vergebungswort der Bibel öffnen. Tatsächlich gab es dann auch nach einem längeren Gespräch an diesem Tag einen kleinen Fortschritt. Bruder und Schwester konnten wieder einander in die Augen sehen. Aber eine umfassende innere Heilung wird noch längere Zeit, viel Geduld und Gebet benötigen.

Gott sei gedankt: Ihm ist nichts unmöglich – auch nicht die Heilung zerstörter Beziehungen. Wenn alle Beteiligten sich Seiner vergebenden Liebe öffnen, kann dies Wunder geschehen – nur dann. Fangen Sie deshalb bei sich an! Seien Sie von Ihrer Seite her zur Versöhnung bereit! Und beten Sie für die Menschen, die sich noch mit Ihnen im Streit befinden!

 

Kommt, reicht euch zum Verzeih`n die Hände!

Nehmt einander an!

Seht, niemand auf der Erde ist vollkommen.

Setzt Hass und Vorurteil ein Ende!

Jesus bricht den Bann:

Wer zu Ihm kommt, wird liebend angenommen.

 

Wir sollen jeden Menschen achten

und sind doch zu schwach,

in Liebe unserm Nächsten zu begegnen.

Und wollen wir die Wahrheit pachten,

gibt es meistens Krach,

weil jeder flucht, statt prüfend noch zu segnen.

 

Für Jesus war der Mensch nur wichtig,

nicht der Rang und Stand

und auch nicht das Gefängnis der Ideen.

Wer zu ihm kam, ganz klein und nichtig,

dem gab er die Hand

und ließ ihn Gottes Kraft und Wahrheit sehen.

 

27. Februar

 

„Du sollst anbeten den HERRN, deinen Gott, und Ihm allein dienen."                                                      Matthäus 4,10

"Man" sagt heute: "Alle Religionen verehren denselben Gott. Spiritualität ist umfassend. Ihr Christen, seid doch tolerant!" - Die Bibel sagt: "Ich bin der HERR, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben Mir haben" (2. Mose 20,2 f.).

"Man" sagt heute: "Es gibt keine absolute Wahrheit, sondern nur die dauernde Diskussion. Wir sind immer am Suchen und Lernen." - Jesus Christus spricht: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch Mich" (Johannes 14,6) - und: Gottes Wort "ist die Wahrheit" (Johannes 17,17).

"Man" sagt heute: "Gott - das ist der Kosmos, die Pflanze, das Tier. Gott - das bin ich selbst." - Die Bibel sagt: "Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen" (2. Mose 20,7).

"Man" sagt heute: "Wir führen die Sonntagsarbeit ein, auch wenn es anders ginge, und machen verkaufsoffene Sonntage. Hauptsache, die Produktivität wird gesteigert." - Die Bibel sagt: "Du sollst den Feiertag heiligen" (2. Mose 20,8-11).

"Man" sagt heute: "Antiautoritäre Erziehung ist modern. Die Kinder brauchen kritische Mündigkeit. Die Eltern sollen sich zurückziehen, sobald die Kinder das wollen." - Die Bibel sagt: "Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren" (2. Mose 20,12).

"Man" sagt heute: "Lebensschutz ist gut - aber nur, solange er meiner Selbstverwirklichung nicht im Wege steht. Wer leben darf, bestimme ich. Mein Bauch gehört mir." - Die Bibel sagt: "Du sollst nicht töten" (2. Mose 20,13).

"Man" sagt heute: "Ich tue, was mir Spaß macht. Wozu heiraten? Ehe ohne Trauschein, freie Liebe, homosexuelle Liebe - alles das ist doch modern." - Die Bibel sagt: "Du sollst nicht ehebrechen. Fliehet die Unzucht!" (2. Mose 20,14; 1. Korinther 6,18).

"Man" sagt heute: "Eigentum ist Diebstahl, ist Überbleibsel des Kapitalismus. Deshalb weg damit! Was dein ist, ist auch mein." - Die Bibel sagt: "Du sollst nicht stehlen" (2. Mose 20,15).

"Man" sagt heute: "Je schlechter der andere dasteht, umso besser stehe ich da. Wenn ich in seinen Akten nichts finde, dann erfinde ich etwas. Die Presse ist dankbar." - Die Bibel sagt: "Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten" (2. Mose 20,16).

Wir beten: HERR, es ist böse Zeit. Bitte bewahre mich. Schenke mir Kraft, im Strom des Zeitgeistes nicht mitzuschwimmen, sondern ihm zu widerstehen, damit ich zur Quelle gelange: zu Dir, mein Gott. Amen. 

 

Abschiedsglocken klingen, und die Zeit holt uns ein.

Da hilft kein Verweilen. Bald sind wir ganz allein.

Ohne dich, was bin ich? Ohne mich, was bist du?

Gott wird uns bewahren. Bei Ihm finden wir Ruh'.

 

Abschiedsglocken klingen. Tief und schwer ist ihr Klang.

Kannst du das ertragen? Wird's im Herz dir nicht bang?

Ohne dich, was bin ich? Ohne mich, was bist du?

Gott wird uns bewahren. Bei Ihm finden wir Ruh'.

 

Abschiedsglocken klingen, doch der Tag ist nicht fern,

bis wir uns begegnen nach dem Willen des HERRN.

Ohne Gott, was bin ich? Ohne Gott, was bist du?

Gott wird uns bewahren. Bei Ihm finden wir Ruh'.

  

Wieder ein Jahr im Lauf der Jahre.

Wie feiner Sand zerrinnt die Zeit.

Wieder ein Schritt zu Dir, mein Vater.

Wieder ein Schritt zur Ewigkeit.

Amen.

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